Information zum Lockdown light

Der Nebel lichtet sich….

Die Förderhilfen sind bekannt und auch das „Kleingedruckte“ wird zunehmend klarer. Zu unterscheiden sind:

Überbrückungshilfe II

Die Überbrückungshilfe geht in die Verlängerung. Die Überbrückungshilfe für Unternehmen und Selbstständige hilft den Unternehmen, die wegen der Corona-Krise in Schwierigkeiten gekommen sind.

Novemberhilfe

Die Bundesregierung hat für die betroffenen Branchen ein eigenes Förderprogramm aufgelegt – die sogenannte außerordentliche Wirtschaftshilfe oder Novemberhilfe. Diese Überbrückungshilfe soll für betroffene Unternehmen die wirtschaftlichen Schwierigkeiten abfedern. Bemessungsgrundlage sind die Im-Haus-Umsätze des Monats November 2019, die Außer-Haus-Umsätze werden nicht berücksichtigt weder als Basis im November 2019 noch im November 2020.
Wenn Sie Umsätze erzielen, die auf andere Bereiche entfallen, dürfen Sie bis zu 25 Prozent ohne Anrechnung erbringen.

Wer kann unter welchen Voraussetzungen was und in welcher Höhe erhalten?

Überbrückungshilfe II

• Ihr Umsatz ist an zwei aufeinanderfolgenden Monaten im Zeitraum April bis August um -50 % zurückgegangen
oder
• Ihr Umsatz ist im Zeitraum April bis August 2020 im Durchschnitt um mindestens 30 % niedriger als in den jeweiligen Monaten im Jahr 2019.

Novemberhilfe

wenn Sie direkt betroffen sind, dann gilt für Sie im November folgende Hilfe:
• Pro Woche erhalten Sie 75% des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes aus dem Monat November 2019
oder
wenn Sie indirekt betroffen sind, Sie erzielen 80 % Ihrer Umsätze mit Unternehmen, die direkt von der Schließung betroffen sind; dann gilt für Sie im November folgende Hilfe:
• Pro Woche erhalten Sie 75% des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes aus dem Monat November 2019
oder
• wenn Sie indirekt mittelbar betroffen sind, Sie erzielen 80% Ihrer Umsätze im Auftrag von Unternehmen, die wiederum direkt von den Maßnahmen betroffen sind.
Achtung: diese Umsätze müssen genau nachgewiesen werden(!).
Beispiel: ein Caterer, der über eine Veranstaltungsagentur, eine Messe beliefert. Die Veranstaltung selbst erhält 80% Ihrer Aufträge von der Messe.

Wichtig:

Die Sonderzahlung von 10.000 EURO kann frühestens ab dem 25./26.11.2020 beantragt werden.

Wie erfolgt die Beantragung?

In beiden Fällen über das Förderportal durch Ihren Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Rechtsanwalt

Auch die Kreditanstalt für Wiederaufbau hat ihre Corona-Hilfe-Kredite aufgestockt bzw. ergänzt.

Vorabinformation

Bleiben Sie dran, die unendliche Geschichte geht weiter; die Überbrückungshilfe II wird überarbeitet zur Überbrückungshilfe III.

Die Hilfe läuft von Januar bis Juni 2021 und soll auch Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen umfassen. Bei den Fixkosten können nicht nur 50.000 Euro pro Monat sondern bis zu 200.000 Euro pro Monat geltend gemacht werden.

Hierzu hält Ihre WNP Sie weiterhin auf dem Laufenden.

Neustarthilfe für Künstler

Diese erhalten im Zeitraum Januar bis Juni 2021 bis zu 5.000 Euro Soforthilfe.
Basis ist der durchschnittliche Umsatz des Jahres 2019 (Referenzmonatsumsatz). Der Referenzumsatz ist der siebenfache Wert des Referenzmonatsumsatzes. 25 Prozent von diesem Wert, aber maximal 5.000 Euro werden erstattet.
Wenn Sie erst nach dem 01.10.2019 selbstständig waren und keine Umsätze für 2019 vorweisen können, gibt es zwei Varianten:

Variante 1: durchschnittlicher Monatsumsatz aus Januar und Februar 2020
Variante 2: durchschnittlicher Monatsumsatz Oktober, November und Dezember 2020

Die Anträge hierfür sollen ab dem 01.01.2021 gestellt werden können.
Nach Ablauf des Zeitraums muss eine Selbstprüfung erstellt werden.
Für diesen Fall wurden bereits jetzt Nachprüfungen angekündigt.
Wenn Sie es nachlesen wollen finden Sie hier die richtige Anlaufstelle.

Corona – wie geht die Kanzlei vor? 

Ihre Gesundheit und die Gesundheit unserer Mitarbeiter sind in diesen Zeiten das höchste Gut. Gleichzeitig haben wir Vorsorge getroffen, dass wir Ihre Anliegen und Anfragen in gewohnter Qualität bearbeiten können. 

Sie erreichen uns wie gewohnt – Termine sind jederzeit möglich. Wir haben unsere Besprechungsräume so umgestaltet, dass die Abstände immer gewahrt bleiben.

Sie wollen uns trotzdem Ihre Unterlagen digital übermitteln? Na dann nutzen Sie doch unseren Kanzleitresor. Sie kennen ihn noch nicht? Gern sind wir Ihnen bei der Einrichtung behilflich.

Auch Unterlagen in Papierform (Fibu-Pendelordner) können von Ihnen ohne Einschränkungen gebracht und geholt werden.

Wichtig:
Die Dynamik der Ereignisse kann weitere Einschränkungen mit sich bringen. Bitte informieren Sie sich aktuell auf unserer Homepage und bei Facebook.

Wie können wir Sie unterstützen?

Wir haben für Sie eine Checkliste zum Kostenabbau und zur Sicherung der Liquidität zusammengestellt.

steuerliche Erleichterungen (Quelle Sächsisches Staatsministerium für Finanzen)

  • Es können auf Antrag laufende Vorauszahlungen zur Einkommensteuer bzw. Körperschaftsteuer herabgesetzt oder ausgesetzt werden. Fällige Steuerzahlungen lassen sich stunden.
  • Auch Säumniszuschläge können erlassen werden.
  • Auf Vollstreckungsmaßnahmen kann vorübergehend verzichtet werden.

Das aktuelle BMF Schreiben hierzu finden Sie hier.

Auch das Finanzministerium hat einen umfangreichen Fragenkatalog, der sicherlich vieles klärt.  

Konjunkturprogramm „ Corona“ der Bundesregierung

Überbrückungshilfe I

  • Überbrückungshilfen für besonders betroffene Branchen wie Hotellerie, Gastronomie und Handel.  (Eckpunkte „Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen müssen“). Ein sperriger Titel für ein nicht ganz einfaches Projekt. Diese Förderung können Sie nicht selbst beantragen, sondern nur zusammen mit uns. Wir sind vorbereitet, haben die ersten Analysen auch schon vorgenommen und kommen auf Sie zu. Sie werden nicht von uns betreut, fragen Sie uns, wie wir einen gemeinsamen Weg für den Zuschussantrag finden. Wichtig ist im Vorfeld die Kriterien zu prüfen, die vom Gesetzgeber gefordert worden sind:
    • Eine Einstellung der Geschäftstätigkeit vollständig oder zu wesentlichen Teilen in Folge der Corona Krise wird angenommen, wenn der Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 zusammengenommen um mindestens 60 Prozent gegenüber April und Mai 2019 eingebrochen ist.
    • Bei Unternehmen, die nach April 2019 gegründet worden sind, sind statt der Monate April und Mai 2019 die Monate November und Dezember 2019 zum Vergleich heranzuziehen.
    • Der Antragsteller darf sich am 31. Dezember 2019 gemäß EU-Definition nicht in Schwierigkeiten befunden haben.

Bitte beachten Sie, Anträge können nur über uns gestellt werden, eine eigenständige Beantragung ist nicht möglich.
Die Koordination der Anträge übernimmt in Sachsen die Sächsische Aufbaubank.
Bitte haben Sie auch etwas Geduld, denn vor dem 09.07.2020 werden keine Anträge möglich sein. Wer es ganz genau wissen will, der wird beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden Württemberg fündig. Nein, das ist kein Irrtum, aber die stellen die Informationen in einer sehr übersichtlichen Form dar.

  • Absenkung der Mehrwertsteuer: Vom 1. Juli an bis zum 31. Dezember 2020 beträgt der Mehrwertsteuersatz statt 19 Prozent 16 Prozent und für den ermäßigten Satz statt 7 Prozent 5 Prozent. Was ist wann für Sie zu tun? Das Gesetz ist verabschiedet: Prüfen Sie Ihre Verträge sowie Ihre Eingangsrechnungen und vor allem müssen Sie Ihre eigene Rechnungslegung und damit Ihre Stammdaten anpassen (hier finden Sie eine WNP Checkliste zum Vorsteuerabzug).
  • Kinderbonus für Familien: Einmalig erhalten Eltern 300 Euro pro Kind. Für Alleinerziehende werden die Freibeträge verdoppelt.
  • Stärkung der Kommunen: Der Bund erhöht seinen Anteil an den Kosten für die Unterkunft von Bedürftigen, gleicht die Gewerbesteuerausfälle der Kommunen zur Hälfte aus und stärkt den Öffentlichen Nahverkehr sowie den Gesundheitssektor.
  • Entlastung bei den Stromkosten: Die EEG-Umlage wird ab 2021 über Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt abgesenkt werden.
  • Zukunftspaket: 50 Milliarden des Programms gehen in ein Zukunftspaket unter anderem mit steuerlicher Forschungsförderung für die Entwicklung von Quantencomputing und Künstlicher Intelligenz. Auch die verstärkte Nutzung der Wasserstoffenergie und eine verbesserte Förderung von Elektrofahrzeugen sind Teil des Pakets
  • Überbrückungshilfen für besonders betroffene Branchen wie Hotellerie, Gastronomie und Handel.
  • Förderung der Wald- und Forstwirtschaft

Mehr und genaueres wissen wir jetzt, da die gesetzlichen Rahmenbedingungen veröffentlicht sind.

Bitte sprechen Sie uns an, wir übernehmen dann alles für Sie.

Allgemeine Hilfen

Wenn Unternehmen aufgrund des Corona-Virus Kurzarbeit anordnen und es dadurch zu Entgeltausfällen kommt, können betroffene Beschäftigte Kurzarbeitergeld erhalten. Diese Leistung muss vom Arbeitgeber beantragt werden. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Bundesagentur für Arbeit.

Was lange währt wird endlich gut:

Für Azubis wurde im Freistaat Sachsen eine Lösung für die Bezahlung in den ersten sechs Wochen gefunden, da das Kurzarbeitergeld erst ab der 7. Woche greift. Ein sicherlich sinnvoller Weg, um die Betriebe zu entlasten.

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Wer sich noch weiter informieren möchte, der findet sowohl beim Bundesministerium für Finanzen als auch beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie weitere Erklärungen und Hinweise.

Wenn Sie Ihr Unternehmen nicht in Sachsen haben, dann hilft Ihnen sicher der Link zu unserer Genossenschaft – der DATEV. Hier gewinnen Sie einen schnellen Überblick, was es in Ihrem Bundesland für Förderungen gibt und wo Sie Anträge stellen können. Sie haben Fragen, zögern Sie nicht uns anzurufen.

Die Insolvenzantragspflicht ist für die Betriebe, die von Corona betroffen sind, teilweise bis zum 31.03.2021 ausgesetzt. Sie wollen mehr wissen, dann folgen Sie diesem Link.

Auch bei der Beantragung dieser staatlichen Unterstützungen stehen wir Ihnen zur Seite, wenn Sie dies wünschen.

Die Darlehensangebote der KfW sind online. Diese teilen sich auf in Angebote für:

  • Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern (KfW-Schnellkredit), die Anträge können seit dem 15.04.2020 gestellt werden.
  • Unternehmen, die schon länger als 5 Jahre auf dem Markt sind,
  • Unternehmen, die kürzer auf dem Markt sind.

Für das neue Darlehen sind einige Punkte schon bekannt, manches wird sicher noch klarer werden. Aber für den ersten Überblick können wir auf die Angaben der KfW zurückgreifen:

  • Förderkredit für Anschaffungen und laufende Kosten
  • für Unternehmen mit 11 bis 249 Mitarbeitern, die mindestens seit Januar 2019 am Markt sind
  • max. Kreditbetrag: bis zu 3 Monatsumsätze des Jahres 2019
  • Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten erhalten max. 500.000 Euro
  • Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten erhalten max. 800.000 Euro
  • Zinssatz von aktuell 3,00 % p.a.
  • 10 Jahre Laufzeit
  • 100 % Risikoübernahme durch die KfW
  • keine Risikoprüfung durch Ihre Bank 

Sprechen Sie bitte Ihre Hausbank an insbesondere wenn sich die Bearbeitung sehr verzögert. Nutzen Sie diese Information und legen Sie los. Denken Sie daran, dass bestimmt noch das eine oder andere Kleingedruckte zu erwarten ist.

Vor einer Beantragung der beiden anderen Kreditangebote lesen Sie bitte das Merkblatt der KfW zum Unternehmerkredit. Was müssen Sie sonst noch machen? Die KfW will bestimmte Unterlagen „sehen“. Diese Hinweise finden Sie gleichfalls hier im Bereich Formulare und Downloads. Derzeit sind die Server der KfW überlastet, wenn ein Zugriff wieder möglich ist, stellen wir Ihnen diese Anforderungen auch auf unserer Seite bereit.

Bitte beachten Sie, dass ein Antrag nur über Ihre Hausbank möglich ist und nicht direkt bei der KfW.

Abmilderung der Auswirkungen der Corona Pandemie für Arbeitnehmer

Ihre Mitarbeiter ziehen mit, ackern und rackern, um Ihre Kunden zufrieden zu stellen? Sie wüssten nicht, was Sie in diesen Zeiten ohne sie machen würden? Sie wollen Ihnen dafür einen Ausgleich in Geld geben? Das geht ab sofort steuerfrei, aufgrund eines Schreibens des Bundesministeriums für Finanzen mit folgendem Inhalt:

Im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder gilt für Beihilfen und Unterstützungen während der Corona-Krise Folgendes: Arbeitgeber können ihren Arbeitnehmern in der Zeit vom 1. März bis zum 31. Dezember 2020 aufgrund der Corona-Krise Beihilfen und Unterstützungen bis zu einem Betrag von 1.500 Euro nach § 3 Nummer 11 EStG steuerfrei in Form von Zuschüssen und Sachbezügen gewähren. Voraussetzung ist, dass diese zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn geleistet werden. Die in R 3.11 Absatz 2 Satz 2 Nummer 1 bis 3 der Lohnsteuer-Richtlinien (LStR) genannten Voraussetzungen brauchen nicht vorzuliegen. Aufgrund der gesamtgesellschaftlichen Betroffenheit durch die Corona-Krise kann allgemein unterstellt werden, dass einem die Beihilfe und Unterstützung rechtfertigender Anlass im Sinne des R 3.11 Absatz 2 Satz 1 LStR vorliegt. Arbeitgeberseitig geleistete Zuschüsse zum Kurzarbeitergeld fallen nicht unter diese Steuerbefreiung. Auch Zuschüsse, die der Arbeitgeber als Ausgleich zum Kurzarbeitergeld wegen Überschreitens der Beitragsbemessungsgrenze leistet, fallen weder unter die vorstehende Steuerbefreiung noch unter § 3 Nummer 2 Buchstabe a EStG. Die steuerfreien Leistungen sind im Lohnkonto aufzuzeichnen. Andere Steuerbefreiungen, Bewertungsvergünstigungen oder Pauschalbesteuerungsmöglichkeiten (wie z. B. § 3 Nummer 34a, § 8 Absatz 2 Satz 11, § 8 Absatz 3 Satz 2 EStG) bleiben hiervon unberührt und können neben der hier aufgeführten Steuerfreiheitnach § 3 Nummer 11 EStG in Anspruch genommen werden.

Das bedeutet für Sie, Sie überweisen dem Mitarbeiter bis zu 1.500 Euro brutto für netto ohne, dass Väterchen Staat mit Lohnsteuer oder den üblichen Abgaben zuschlägt, das ist eine schöne Art Danke zu sagen.

Wichtig für Sie: Sie müssen die Zahlung im Lohnkonto dokumentieren.

Auswirkungen von Corona auf den Arbeitsschutz

In Zeiten von Corona sind Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und Sicherheit noch wichtiger als vorher. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat aus diesem Grund einen neuen Arbeitsschutzstandard herausgegeben. Mit Hilfe dieses Links haben Sie direkt Zugriff auf die neuesten Vorgaben.
Passen Sie die Vorschläge (wie Abstandsregeln, Homeoffice, Maskenpflicht bei Kundenkontakten unter 2 m usw.) einfach auf Ihre Abläufe an und lassen Sie dann die Mitarbeiter unterschreiben.

Wenn Sie als Unternehmer in Sachsen noch mehr wissen wollen, dann unter https://www.sachsen.de/. Wollen Sie sich informieren, ob Sie schließen müssen oder nicht – hier werden Sie auch fündig.

Angebote für Unternehmen in Sachsen

Beratung durch die SAB für wirtschaftlich betroffene Unternehmen. Unternehmen in Sachsen, welche vom Ausbruch des Corona Virus wirtschaftlich betroffen sind, können sich bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) – kostenfrei – beraten lassen. Das Beratungszentrum Konsolidierung (BZK) der SAB erreichen Sie telefonisch unter 0351 4910-3911 oder unter 0351 4910-3914.

Bei der Bürgschaftsbank Sachsen gibt es ein Schnellprogramm für Bürgschaften, falls die Hausbank Kredite oder Kontokorrentlinien nicht ohne zusätzliche Sicherheiten gewähren bzw. erhöhen will. 

Erstattung von Verdienstausfall auf Grund eines Tätigkeitsverbotes:

Wer auf Grund des Infektionsschutzgesetzes einem Tätigkeitsverbot unterliegt oder unterworfen wird bzw. abgesondert wurde und einen Verdienstausfall erleidet, enthält grundsätzlich eine Entschädigung. Für die ersten sechs Wochen wird sie in Höhe des Verdienstausfalls gewährt. Vom Beginn der siebenten Woche an wird sie in Höhe des Krankengeldes gewährt. Ausführliche Informationen finden Sie hier.

Kinder „allein zu Hause“ – wer übernimmt den Gehaltsausfall?

Wichtige Information für Eltern, die durch die Schließungen der Kitas und der Schulen (für Kinder bis zum 12. Lebensjahr), Gehaltseinbußen haben:

Unter bestimmten Voraussetzungen können Sie einen Antrag auf Erstattung Ihrer Einkommensverluste stellen. Für Sachsen nutzen Sie bitte diesen Link . Die Bezahlung erfolgt für 6 Wochen über den Arbeitgeber, der dann das Geld über einen eigenständigen Antrag von der Landesdirektion Sachsen erstattet bekommt. Die Anträge finden Sie in dem Text natürlich etwas weiter unten, also den Text bitte bis zum Ende durchgehen.

Wann macht das Ganze Sinn?  

• Sie sind ein Elternteil und haben Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr oder
• haben Kinder mit Behinderungen, die auf Hilfe angewiesen sind und für die ebenfalls die Betreuung tagsüber nicht mehr gewährleistet ist

Es gibt noch weitere Voraussetzungen, die es zu beachten gilt:
• keine anderweitige zumutbare Betreuung (Großeltern scheiden bekanntermaßen aus)
• Bezahltes Fernbleiben vom Arbeitsplatz ist nicht möglich
• Zeitguthaben und Urlaubsansprüche wurden bereits ausgeschöpft
• Kurzarbeit schließt diese Entschädigungsleistung aus

Die Entschädigung wird auf der Basis von 67 Prozent des letzten Nettolohnes  bezahlt, maximal aber 2.016 Euro. Während der Ferienzeiten gilt diese Regelung allerdings nicht.

Öffnung Ihres Betriebes nach dem Lockdown (Gastronomie und Hotellerie)

Lange ersehnt und erwartet – in den Links finden Sie die Anforderungen genauer dargestellt.
Es folgen einige Links und Dokumente, bitte nehmen Sie sich die Zeit und lesen Sie genau.
Die wichtigsten Schritte sind:

Angebote für Unternehmen in Dresden

Wer genauere Informationen für das Stadtgebiet Dresden benötigt, findet diese hier. Wer allgemeine Informationen zum Coronavirus lesen möchte, kann sich hier informieren.

In diesen Zeiten sind pragmatische Lösungen gefragt. Wir sind für Sie da und unterstützen Sie wo wir können, damit Sie sich um Ihren Betrieb und sich kümmern können.

Bleiben Sie gelassen, achtsam, gesund und behalten Sie Ihren Humor.
Ihre WNP Steuerberatung