Bei manchen Urteilen fragt man sich, wie man überhaupt auf den Gedanken kommt, es könne anders sein und sich entschließt, zu klagen. 

Hier ist so ein Beispiel: Für die Inanspruchnahme von Handwerkerleistungen erhalten Steuerpflichtige grundsätzlich eine Steuerermäßigung in Höhe von 20 % der Aufwendungen (nur Lohnkosten), höchstens jedoch 1.200 EUR im Jahr. Handwerkerleistungen, die von einer Versicherung erstattet wurden, stellen für den Steuerpflichtigen jedoch keine wirtschaftliche Belastung dar und führen somit grundsätzlich zu keiner Steuerermäßigung. Diese Entscheidung des Finanzgerichts Münster hat der Bundesfinanzhof in einem bisher nicht veröffentlichten Beschluss bestätigt.